Online-Buchung? Ja, aber wie? 13.10.2006
Die Frage nach der Online-Buchbarkeit ist bei Hoteliers und Vermietern oft schnell beantwortet: Klar können Sie uns online buchen!
Aber die Frage nach dem “wie” ist dann schon schwieriger. Oftmals ist nämlich weder eine Strategie noch eine klare Linie erkennbar.
Variante 1: Große Häuser werden oftmals zur Nutzung der Buchungsmaschine der Kette verdonnert. Das führt dann in der Regel dazu, das sich der Nutzer auf der Buchungsseite nicht zurechtfindet. Optisch und funktionell ganz anders als die eigentliche Internetpräsentation - die Verwirrung ist perfekt. Das Sahnehäubchen bekommen derartige Lösungen dann, wenn der Nutzer auch noch auf einer fremdsprachigen Buchungsseite landet…
Variante 2: Zahlreiche Buchungsplattformen, über die Hotels und Pensionen ohnehin buchbar sein wollen, bieten die Einbindung der entsprechenden Masken auf der eigenen Seite an. Das ist für kleinere Häuser ein ganz klarer Vorteil: Die Pflege der Daten erfolgt an nur einer Stelle. Und dementsprechend oft wird diese Variante genutzt. Größere Häuser haben jedoch wieder ein ähnliches Problem: Aussehen und Funktionalität (”Look and feel”) ist anders, die Daten werden an fremde Server und Dienste weitergegeben. Vertrauen spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Variante 3: Die eigene Buchungsanwendung muß kein Millionenprojekt sein. Im Gegenteil: Bereits für überschaubare Summen unter 1000 Euro lassen sich bereits komfortable, einfach zu bedienende und schnelle Buchungsanwendungen umsetzen. Der Vorteil: Die nahtlose Integration in den eigenen Auftritt und bei Bedarf auch die Verbindung zur Hotel-Verwaltungssoftware. Der Nutzer bleibt auf der Hotelseite, das aufgebaute Vertrauen kann hier genutzt werden.
Stichwort Vertrauen: Auch Studien belegen: Die Nutzer achten darauf, wo die Buchung stattfindet. Sicherheitszertifikate und Siegel sind momentan noch zweitrangig, der Trend geht allerdings nach wie vor zur sicheren Übertragung und Aufbewahrung von Daten. Auch bei Online-Buchungen.
Verwandte Einträge

Loading...
One Response to “Online-Buchung? Ja, aber wie?”
[…] Das Hotel Golden Tulip Hotel Inntel war absolut top. Es hat 4 Sterne und liegt nur wenige 100 Meter vom Bahnhof entfernt. Auch, wenn es in der Nähe des Redlight Districts liegt, so ist die Klientel (insbesondere auch die Fußgänger in der Passage vor dem Hotel) absolut seriös und freundlich. Für Amsterdam hat das Hotel (bei Reservierung via Online-Buchung) ein unglaublich gutes Preis-/Leistungsverhältnis! Zudem ist es – im Gegensatz zu vielen, vielen anderen Hotels dieser Preisklasse – nicht (!) abgewohnt oder gar dreckig. Die Innenausstattung war sehr stylish, die Zimmer überaus geräumig, die Bäder äußerst (!) sauber und zudem hatten die Business-Zimmer ein Bügelbrett (schon lustig! *g*) und einen Flachbildschirm-Fernseher (Flatscreen TV). Gereinigt wurden die Zimmer ein Mal am Tag. Das Hotel selbst schien sich aber in einem kontinuierlichen Reinigungs-Kreislauf zu befinden; die Service-Mitarbeiter waren rund um die Uhr unterwegs um das Hotel zu reinigen. Ansonsten war alles so, wie man es von einem 4* Hotel erwartet; es gab einen Fön, eine Minibar, einen Safe sowie Telefon, Wäscherei-Service und einen Portier. An der Rezeption wurde (je nachdem, wer hinter derselben stand) Holländisch (logo), Englisch oder Deutsch gesprochen. […]